Die KjG

Die katholische junge Gemeinde (KjG) setzt sich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen ein. Sie unterstützt die Kinder- und Jugendarbeit in den Pfarrgemeinden, qualifiziert und begleitet ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in ihrer Funktion als Gruppen- oder Freizeitleiter*in und engagiert sich für eine bunte, lebendige Kirche.

In der Diözese hat die KjG mehr als  3.000 Mitglieder, die mit ihrer Arbeit noch einmal mehrere tausend junge Menschen erreichen – in Arbeitsgruppen, auf Freizeiten, Kursen und durch diverse Publikationen. Ob Kindermitbestimmung, Medien oder Schule – die Themen der Verbandsarbeit werden von den Mitgliedern demokratisch selbst bestimmt.


Mitglied in der KjG

Mitglied in der KjG kann jede*r werden, die*der die Grundlagen und Ziele der KjG bejaht. Die KjG erhebt einen Mitgliedsbeitrag, der von Bundes- und Diözesanebene festgelegt wird. 

Die KjG bietet sehr viel, was auf den ersten Blick nicht vermutet oder gesehen wird und wie in jedem Verein/Verband braucht es Geld, um all dies zu leisten. 
Durch die Struktur als Verband sind die Mitglieder die Stützkraft. Ein Teil der Beiträge, je nach Anzahl der Mitglieder, kommt der direkten KjG-Arbeit in der Gemeinde zu gute z.B. für Materialien für die Gruppenstunde oder für Wochenenden/Freizeiten. Hauptsächlich wird die Arbeit in der KjG von Ehrenamtlichen geleistet. Ihnen werden die anfallenden Kosten für Konferenzen, Arbeitskreisen und anderen Veranstaltungen erstattet.Die Beiträge fließen zu Teilen an die Diözese, die wiederum weitere Teile an den Bund abgibt.
Die Bundesebene organisierte für die kirchliche und politische Vertretung der Kinder- und Jugendinteressen Kampagnen und Werbematerialien. Darüberhinaus sind alle Mitglieder durch die KjG bei Veranstaltungen versichert. 
Letztendlich spielt auch der Solidaritätsgedanke in der KjG eine wichtige Rolle. Durch den Zusammenschluss in der KjG profitieren auch kleinere Gemeinden und Diözesen durch die Unterstützung von motivierten KjGler*innen und erstellten Materialien.

Hier geht es zur KjG-Beitrittserklärung!


Der Seelenbohrer

Der Seelenbohrer


Seit der Gründung der KjG 1970 ist der Seelenbohrer bundesweites Erkennungszeichen. Der Punkt in der Mitte steht für Christus und die frohe Botschaft, das Leben. Der Balken, der sich um den Punkt bewegt, symbolisiert die Menschen, die aus der Mitte heraus versuchen, sich den Problemen zu stellen und Antwort zu geben. Der Pfeil bedeutet Dynamik: von der Botschaft Christi ausgehend vorwärts gehen, Ziele verfolgen. Beide, die KjG und der Seelenbohrer, sind nach außen kantig und eckig, um Kirche und Gesellschaft anzustoßen, nach innen rund und verwurzelt in dem Glauben an Gott, mit der Vorstellung von einer gerechten Welt und dem Ziel, diese Vorstellung zu verwirklichen.

Der Drache

Der Drache


Die KjG Rottenburg-Stuttgart hat zusätzlich zum Seelenbohrer noch ein ganz besonderes Logo: den Drache. Der Drache trägt stets das Feuer in sich: seinen Glauben, seine Hoffnung und seine Liebe. Dieses Feuer wärmt ihn selbst und andere, gibt Kraft und Mut, und der Drache kann natürlich auch drachenstarke Kunststücke, die viele junge Menschen zum Lachen und Feiern bringen. Der Drache lebt zwischen Wunsch und Wirklichkeit, stets im Abenteuer, hat viele feurige Ideen, diskutiert leidenschaftlich, ist unternehmungsfreudig und liebt es, in der Gruppe auf dem Weg zu sein. Außerdem lässt der Drache „den Funke“ überspringen. In unserer Kirche und Gesellschaft lässt er Ideen aufflackern, bringt neue Gedanken ein, stößt Diskussionen an und (so hat es die Geschichte immer wieder gezeigt) kann einen ganzen Flächenbrand entfachen.

Hl. Thomas Morus

Hl. Thomas Morus


Thomas Morus ist der Schutzpatron der KjG. Im Jahr 2002 wurde er durch Papst Johannes Paul II. zum Schutzpatron der Politiker ernannt. Der englische Märtyrer wurde 1478 in London geboren und 1535 hingerichtet. Ausgestattet mit zahlreichen Talenten war er als Schrift-steller, Gelehrter, Jurist und Theologe, als Politiker, Ratgeber, Diplo-mat und Lordkanzler Heinrichs VIII. tätig. Als Heinrich sich selbst zum obersten Haupt der Kirche Englands ernannte, stand ihm Thomas Morus kritisch gegenüber und wurde für seine konsequente Haltung hingerichtet. Thomas Morus übte nachhaltigen Einfluss auf das kulturelle und politische Geschehen seiner Zeit aus. Als Staatsmann und Humanist stand er für seine Prinzipien. „Nie hätte ich daran gedacht, einer Sache zuzustimmen, die gegen mein Gewissen wäre.“ Diese Haltung drückt aus, was in der KjG wichtig ist. Deshalb ist Thomas Morus der Patron der KjG.